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Energie & KlimaAktualisiert: Juni 2025

CO₂-Emissionen in Deutschland 1990–2024

CO₂-Emissionen in Deutschland in Millionen Tonnen pro Jahr. Datenquelle: Umweltbundesamt / IEA.

📊 Key Insights

  • Seit 1990 wurden die CO₂-Emissionen um über 47 % gesenkt (von 1.050 auf 555 Mio. t).
  • Der Atomausstieg 2023 führte nicht zu höheren Emissionen — Erneuerbare kompensierten.
  • 2020 (COVID) und 2023/2024 markierten die größten jährlichen Rückgänge.
  • Das Ziel: -65 % bis 2030 gegenüber 1990 ist anspruchsvoll aber erreichbar.

CO₂-Emissionen in Deutschland 1990–2024

Die Reduzierung der CO₂-Emissionen ist ein zentrales Ziel der deutschen und europäischen Klimapolitik. Deutschland hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken und bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen.

Seit 1990 konnten die Emissionen deutlich reduziert werden. Der Rückgang um rund 47 Prozent bis 2024 ist vor allem auf den Strukturwandel in den neuen Bundesländern, den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stilllegung alter Kohlekraftwerke und Effizienzgewinne zurückzuführen.

Der Atomausstieg im April 2023 hat die Debatte um die Emissionen neu entfacht. Tatsächlich konnten die wegfallenden Kernkraftwerkskapazitäten durch Erneuerbare und den Rückgang der Kohleverstromung mehr als kompensiert werden. 2024 erreichten die CO₂-Emissionen einen neuen Tiefstand.

Herausforderungen bleiben: Der Verkehrssektor verfehlt seine Klimaziele regelmäßig, auch der Gebäudesektor hinkt hinterher. Die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme wird kurzfristig den Strombedarf und damit die Emissionen erhöhen, wenn nicht gleichzeitig die Erneuerbaren ausgebaut werden.

Das Flächendiagramm zeigt den kontinuierlichen Rückgang der Emissionen über mehr als drei Jahrzehnte.

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Datenquelle: Umweltbundesamt / IEA. Mio. Tonnen. Stand: Juni 2025.