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EnergieAktualisiert: Juni 2025

Gebäudesanierung und Energieeffizienz 2010–2024

📊 Key Insights

  • → Die Sanierungsrate stieg auf 1,61 Mio. Sanierungen pro Jahr (2024).
  • → Der Anteil von Energieausweisen der Klasse A+/A stieg auf 84 %.
  • → Der COVID-Einbruch 2020 war nur temporär.
  • → Trotz Steigerung: Die Sanierungsrate reicht nicht für die Klimaziele.

Gebäudesanierung und Energieeffizienz 2010–2024

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Rund 35 Prozent des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude — Heizung, Warmwasser und Klimatisierung. Die Daten der Deutschen Energie-Agentur (DENA) zeigen einen positiven Trend, der jedoch nicht ausreicht, um die Klimaziele zu erreichen.

Die jährliche Sanierungsrate ist von 0,9 Millionen auf 1,6 Millionen gestiegen. Gleichzeitig hat sich die Qualität der Sanierungen verbessert: Der Anteil von Energieausweisen der besten Klassen A+ und A ist von 42 auf 84 Prozent gestiegen. Dies zeigt, dass nicht nur mehr saniert wird, sondern auch besser.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) hat seit 2021 wichtige Impulse gesetzt. Zuschüsse und zinsgünstige Kredite senken die Hemmschwelle für Eigentümer. Dennoch bleiben Hürden: hohe Vorlaufkosten, Fachkräftemangel im Handwerk und bürokratische Antragsverfahren bremsen den Umbau.

Die Politik zielt auf eine Verdopplung der Sanierungsrate, um bis 2045 ein klimaneutrales Gebäudebestand zu erreichen. Ob dieses Ziel erreichbar ist, hängt davon ab, ob die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden.

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Datenquelle: DENA / DeStatis — Gebäudeenergieausweise und Sanierungsraten. Stand: 2024.