Anteil Erneuerbarer Energien in Deutschland 1990–2025
Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland. Datenquelle: BMWK / AG Energiebilanzen.
📊 Key Insights
- → Der Anteil Erneuerbarer ist von 3,4 % (1990) auf 58 % (2025) gestiegen.
- → 2023 wurde erstmals die 50 %-Marke am Bruttostromverbrauch überschritten.
- → Windenergie ist der größte_contributor, gefolgt von Biomasse und Solarenergie.
- → Das Ziel der Bundesregierung: 80 % bis 2030.
Anteil Erneuerbarer Energien in Deutschland 1990–2025
Die Energiewende ist eines der zentralen Projekte der deutschen Wirtschaftspolitik. Der Ausbau erneuerbarer Energien — Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft — soll die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren und die Klimaziele erreichen.
Von bescheidenen 3,4 Prozent im Jahr 1990 hat der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch auf rund 58 Prozent im Jahr 2025 zugenommen. Diese Entwicklung beschleunigte sich nach der Fukushima-Katastrophe 2011 und dem beschlossenen Atomausstieg erheblich.
Die Windenergie ist mittlerweile der wichtigste Erzeugungszweig, sowohl an Land (Onshore) als auch auf See (Offshore). Die Photovoltaik verzeichnet exponentielles Wachstum, angetrieben durch fallende Modulpreise und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).
Herausforderungen bleiben der Netzausbau, die Speicherung von überschüssigem Strom und die Akzeptanz in der Bevölkerung. Dennoch zeigt die Kurve einen klaren Aufwärtstrend, der das Ziel von 80 Prozent bis 2030 erreichbar erscheinen lässt.
Das Flächendiagramm visualisiert den beeindruckenden Anstieg über 35 Jahre und macht die Beschleunigung in den letzten Jahren sichtbar.
Datenquelle: BMWK / AG Energiebilanzen. %. Stand: Juni 2025.