Verbraucherpreisindex 2005–2025
Index Basis 2020=100
📊 Key Insights
- → Der VPI ist von 82 (2005) auf 123 (2025) gestiegen — ein Anstieg von 50 % in 20 Jahren.
- → Der stärkste Sprung erfolgte 2022 mit einem Anstieg um 6,5 Indexpunkte in nur einem Jahr.
- → Von 2014 bis 2016 stagnierte der Index nahezu — die Phase der Null-Inflation.
- → Seit 2024 normalisiert sich das Wachstum wieder auf moderates Niveau.
Verbraucherpreisindex 2005–2025
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Güter und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Er ist der wichtigste Indikator zur Messung der Inflation und damit der Kaufkraftentwicklung in Deutschland.
Die hier dargestellte Zeitreihe mit der Basis 2020=100 zeigt, wie sich die Lebenshaltungskosten über zwei Jahrzehnte entwickelt haben. Der Indexwert von 82 im Jahr 2005 bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten damals rund 18 Prozent unter dem Niveau von 2020 lagen.
Besonders markant ist der Anstieg ab 2021. Innerhalb von nur drei Jahren stieg der Index um fast 20 Punkte — eine beispiellose Entwicklung in der Nachkriegsgeschichte. Treiber waren vor allem die explodierenden Energie- und Nahrungsmittelpreise.
Für Verbraucher bedeutet ein steigender VPI, dass die gleiche Menge an Gütern und Dienstleistungen mehr kostet. Reallohnentwicklungen und Rentenanpassungen werden regelmäßig anhand des VPI berechnet, um die Kaufkraft zu erhalten.
Datenquelle: DeStatis / Bundesbank — Verbraucherpreisindex, Basis 2020=100. Stand: Juni 2025.